1. KONTAKT HALTEN
    Vom Vertragsabschluss bis zum ersten Arbeitstag vergehen oft Wochen, manchmal sogar Monate. Unternehmen sollten den Kontakt zum neuen Mitarbeiter in dieser Zeit nicht abreißen lassen und ihn stattdessen bereits mit der Firma, den neuen Aufgaben, der Kultur sowie den neuen Kollegen bekanntmachen – etwa bei einer Tasse Kaffee oder einem Mittagessen
  2. DEN ERSTEN EINDRUCK GIBT’S NUR EINMAL
    Der erste Arbeitstag ist der wichtigste Schritt im Onboarding, hier muss alles funktionieren. Dazu gehört nicht nur, dass der Arbeitsplatz eingerichtet ist, sondern auch, dass der Empfang und alle Kollegen über den neuen Mitarbeiter, dessen Namen und Position Bescheid wissen. Der erste Eindruck zählt.
  3. UNGESCHRIEBENE GESETZE
    In jedem Unternehmen gibt es Gesetze des Miteinanders, die zwar nirgends geschrieben stehen, nach denen aber alle leben. Wie sprechen sich die Kollegen an? Wie sind die Arbeitszeiten? Wie wird sich krank gemeldet? Geht man ans Telefon, wenn der Kollege nicht am Platz ist? Antworten auf alle diese Fragen zu bekommen hilft den neuen Mitarbeitern, mehr Sicherheit zu erlangen.
  4. EIN FREUND, EIN GUTER FREUND
    Jedem neuen Kollegen fällt die Integration leichter, wenn er im Unternehmen einen zentralen Ansprechpartner hat – einen „Buddy“. Wichtig dabei ist: Nur Kollegen, die das aus freien Stücken heraus tun, sind auch wirklich dafür geeignet. Zum „Buddy“ sollte niemand gezwungen werden.
  5. JEDE ARBEIT IST
    ANDERS Onboarding ist nicht gleich Onboarding. Demnach gibt es auch immer Unterschiede, ob eine Führungskraft oder ein Auszubildender neu ins Unternehmen kommt und eingearbeitet werden muss. So wissen erfahrene Ankömmlinge häufig schon, welche Aufgaben auf sie zukommen und wie sie sich am besten organisieren, während ein Berufseinsteiger in der Regel mehr Führung braucht, um sich im Arbeitsalltag zurechtzufinden.
  6. REDEN HILFT
    Jeder neue Mitarbeiter hat gewisse Erwartungen an seine neue Arbeit, genau wie jedes Unternehmen bestimmte Erwartungen an seinen neuen Kollegen hat. Allerdings ist es hierbei besonders wichtig, dass sich beide Parteien regelmäßig über die gegenseitige Erwartungshaltung austauschen – und die Sicht beider Seiten auch wirklich gleichermaßen in diese Gespräche einfließt. Nur dann erfahren Arbeitgeber, was die Angestellten bewegt – und, andersherum, was sie in Zukunft noch besser machen können.
  7. ONBOARDING NACH PLAN
    Ob Unternehmen es wollen oder nicht: Onboarding findet immer statt, im Zweifel automatisch und damit ungelenkt. Dem sollten Unternehmen unbedingt entgegenwirken und eine Integration nach bestimmten Prinzipien festlegen – damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Onboarding nach Plan ist eine Chance für jede Firma, Mitarbeiter nicht nur erfolgreich zu integrieren, sondern auch langfristig ans Unternehmen zu binden. Dafür braucht es einen Prozess.