Clubmitglieder zum Thema „Hamburg packt’s“

OLIVER HAMMERSTEIN
Silpion IT-Solutions GmbH
Geschäftsführer

Als voll integrierter digitaler Dienstleister ist das Arbeiten von „überall“ in der Teamkultur und mit den digitalen Werkzeugen bereits seit Jahren Normalität. Das hat es uns und unseren Kunden ermöglicht, schnell und flexibel auf die Pandemie-bedingten Dynamiken zu reagieren. „Homeoffice“ ist eigentlich nur ein Symptom für einen kompletten Paradigmenwechsel zu modernen Arbeitsmethoden, verteilter und belastbarer Verantwortungsübernahme durch starke Teams und Steigerung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit quer durch die Unternehmen. Gleichzeitig lernen wir in Rekordgeschwindigkeit, dass komplexe Risiken Teil unserer unternehmerischen und persönlichen Existenz sind und schnelles, flexibles, vor allem ergebnisorientiertes Handeln gepaart mit einer positiven Grundhaltung die beste Antwort auf die fundamentale Herausforderung der Jetztzeit sind.

 

MATTHIAS MÜLLER
Livingbytes.de
Geschäftsführer

Die Coronakrise hat viele Menschen getroffen, vor allem auch die Gastronomen. Wir haben uns gefragt, wie wir in der Krise helfen können und haben die Idee für die App und Webanwendung twoogether.com zur Registrierung der Gäste in Restaurants entwickelt. Die bestehenden Lösungen zum Check-in waren kostenpflichtig. Wir haben gesagt, dass geht nicht, denn die Gastronomen hatten keine Einnahmen und sie haben kaum Rücklagen. Deshalb ist die Anwendung kostenlos. Wer sie aufs Smartphone lädt und in ein Restaurant möchte, das am Programm teilnimmt, kann sich beim Besuch registrieren lassen, ohne ein Formular ausfüllen zu müssen.

 

SAMI STEINBACH
Angermann Real Estate Advisary AG
Vorstand

Die Pandemie hat mit einem Schlag das Homeoffice „salonfähig“ gemacht und breite Akzeptanz dafür geschaffen. Wir alle werden in Zukunft deutlich flexibler arbeiten. Homeoffice wird als feste Größe – je nach Job-Description – die Büroarbeit mehr oder weniger ergänzen, keinesfalls aber ersetzen. Denn Zoom & Co. sind kein gleichwertiger Ersatz für den persönlichen Austausch mit Kollegen und vermitteln auch keine Unternehmens-DNA. Ja, wir werden deutlich flexibler arbeiten. Losgelöst von Zeit und Raum. Gleichzeitig werden sich Bürogebäude und Bürolandschaften verändern, deutlich attraktiver werden und um Präsenz im Büro werben. Ein dynamisches Fortschreiben der allgemeinen Digitalisierung steht dabei als unabdingbare Konsequenz über allem!

 

ANDREAS JANKER
Prokurist/GM
x-ion GmbH

Corona hat unsere Arbeitsweise schlagartig verändert und dahingehende Prioritäten neu sortiert. “New Work” stand plötzlich im Zentrum unserer organisatorischen Bemühungen. Wir haben in den erzwungenen Veränderungen eine Chance gesehen und gesagt: Das ist ein Moment, in dem man richtig innovativ sein und die Zukunft der Arbeit gestalten kann. Zum Vorteil unserer Mitarbeiter aber auch zum Vorteil des Unternehmens. Der Mensch steht bei uns stets im Mittelpunkt. Es gibt, wenn es um das Thema Arbeitsweise geht, zwei Typen von Menschen: den Integrierer und den Segmentierer. Von dieser Basis kommend galt es, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Arbeitsweisen – Homeoffice und Büro – zu betrachten, Lösungen für die Nachteile zu schaffen und die Vorteile zu fördern.

 

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