club! Magazin Sommer 2012

Gürtlers Grütze: Von Neo- und Post-, Un- und Vor-Stilen

Achten Sie mal auf die Vorsilben. In Stilfragen, insbesondere Baustilfragen, tauchen sie regelmäßig auf, um das, was da gerade kommt, in irgendeine Beziehung zu dem zu setzen, was irgendwann schon einmal war – von Spätgotik über Neobarock bis Postmoderne. Und die Wahl der Vorsilbe sagt mehr über den Zustand aus, in dem sich eine Gesellschaft befindet, als diese selbst wahrhaben will.

Da gibt es die Großfamilie des Neuen, mit ihren drei Hauptstämmen: dem altsprachlichen Neo-, dem weltsprachlichen New (oder, vor 100 Jahren: Nouveau) und dem eigensprachlichen Neu-. Eines haben alle Familienmitglieder[…]

5. Juni 2012|club! Magazin Sommer 2012, Gürtlers Grütze|

Interview: Zehn Minuten mit … SÖNKE WAGENER, Geschäftsführer Otto Wulff Bauunternehmung GmbH

Warum ist Ihr Beruf der beste, den Sie sich vorstellen können?
Weil ich mich jeden Tag neuen Herausforderungen stellen kann und mit meiner Arbeit dazu beitrage, dass das Familienunternehmen, in dem ich mit einer tollen Mannschaft arbeiten darf, jetzt und auch in der nächsten Generation Verantwortung für seine Mitarbeiter übernimmt und gute Arbeitsplätze schafft.

Gibt es etwas in Ihrem Job, das Ihnen nicht gefällt?
Ich bemerke zunehmend, dass durch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druck der Umgang zwischen Menschen und Unternehmen nicht mehr ausreichend von Respekt und Fairness geprägt ist. Das erschwert häufig die[…]

5. Juni 2012|club! Magazin Sommer 2012, Interview|

Interview: „Wir brauchen mehr Akzente, die rocken!“ – HADI TEHERAN

 

Er hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten das Bild der Hansestadt mit spektakulären Bauten geprägt: Das club!-Magazin sprach mit dem Architekten und Designer HADI TEHERAN über Projekte, Pläne, das Bauen in Hamburg und das Gesicht der Stadt.

club!: Herr Teherani, Hamburg baut, Kräne bestimmen die Stadtsilhouette. Welches ist das bedeutendste Projekt für die Metropole?
Hadi Teherani: Ohne Zweifel die Hafencity und die Elbphilharmonie, wenn sie denn einmal fertig wird. Dieses Projekt hat immense Bedeutung. Es ist die allergrößte Chance der Hamburger, sich mit Architektur auf dem internationalen Parkett zu profilieren. Auf dieser[…]

5. Juni 2012|club! Magazin Sommer 2012, Interview|